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Das Märchen vom schädlichen
UV-Licht
© Gernot L. Geise; veröffentlicht in
EFODON-SYNESIS Nr. 11/1995, in raum&zeit, in OHA - Zeitung aus dem
Pfaffenwinkel usw.
Wo die Sonne nicht hinkommt,
ist der Doktor nicht fern
(Italienisches Sprichwort)
Wieder einmal gilt es, eine definitive Falschaussage
zu widerlegen. Ultraviolettes Licht (UV-Licht) wird in unserer heutigen
Zeit als die natürliche Gefahrenquelle schlechthin bezeichnet. Diese
Falschaussage ist bereits so sehr in unserem täglichen Leben zementiert,
dass sich kaum jemand darüber Gedanken macht.
Von der Kindheit an wird uns weisgemacht, UV-Licht
erzeuge Hautkrebs. Deshalb solle man sich (im Sommer) möglichst nie
ungeschützt der Sonnenstrahlung aussetzen. Zu diesem Zweck werden
dem gemäß unübersehbare Mengen von sogenannten Sonnenschutzmitteln
verkauft. Und um die Augen vor der »mörderischen Strahlung«
zu schützen, verpasst man den Menschen getönte Sonnenbrillen.
Als eindrucksvolles Fanal am Horizont dient hier
wieder einmal das (von der Industrie so geliebte) »böse«
Ozonloch, durch dessen Vorhandensein die UV-Bestrahlung der Erde immens
gesteigert würde. Im schlimmsten Fall handelt es sich gerade mal um
3 % verstärkte UV-Strahlung. Eine normale Bergwanderung hingegen -
nicht einmal in den Alpen - bringt eine bis zu 50 % höhere UV-»Belastung«
mit sich. Bereits 500 Meter über dem Erdboden ist man einer 10 % höheren
UV-Strahlung ausgesetzt. Auf der Erde liegt die UV-Strahlung am Äquator
sogar etwa 5000 % (!) höher als an den Polen. Das habe ich jedoch
schon in einem früheren Beitrag dargelegt (1).
Diese (angebliche) von Menschen durch den Einsatz
von FCKW (2) verursachte Ausdünnung der Ozonschicht bewirke - so heißt
es -, dass insbesondere in Australien, das noch im Bereich dieses Ozonloches
liegt, erhöhte Hautkrebshäufigkeit festzustellen sei. Bisher
fehlt jedoch jeder wissenschaftlich abgesicherte Nachweis dafür, dass
es sich bei dem sogenannten Ozonloch um eine durch Menschen hervorgerufene
atmosphärische Störung handelt und nicht um ein ganz natürliches
Phänomen unseres Planeten.
Um uns immer wieder an die »gefährliche
Strahlung« zu erinnern, zeigt man uns auch regelmäßig
Bilder von Australien mit Warnschildern vor den UV-Strahlen. Und das in
Verbindung mit Computersimulationen eines angeblichen Ozonloches über
der Antarktis.
Ich vermeide es hier ausdrücklich, von einer
»schützenden« Ozonschicht zu sprechen, denn vor was soll
sie uns denn schützen? Vor dem »bösen« UV-Licht.
Sollte man hier nicht besser von der verhindernden Ozonschicht reden?
Wodurch entsteht Hautkrebs wirklich?
Unbestritten ist der Anstieg der Hautkrebshäufigkeit.
Inzwischen ist man sich auch einigermaßen einig, dass zwischen Hautkrebs
und UV-Strahlung ein Zusammenhang besteht. Man glaubt heute, dass Hautkrebs
durch eine Schädigung der DNS (3) infolge hoher UV-Dosen entsteht.
Doch schaut man sich einmal an, warum hier ein Zusammenhang bestehen soll,
dann stellt man fest, dass dieser Zusammenhang nur mittelbar besteht, dass
hier die UV-Strahlung nur als Vorwand für die menschliche Unvernunft
genommen wird. Der normale Mitteleuropäer - und das trifft inzwischen
auf die Bewohner aller sogenannten Industriestaaten zu - verbringt die
meiste Zeit des Tages abgeschirmt von jeglichem Sonnenlicht. Das beginnt
mit dem Arbeitsplatz - meist unter Kunstlicht - und endet mit der Heimkehr
ins traute Heim. Der Aufenthalt in der natürlichen Sonnenstrahlung
beträgt häufig nicht einmal Minuten pro Tag.
Diese Menschen, die tagein, tagaus ihrem Beruf
nachgehen, fliegen in ihrem (wohlverdienten) Urlaub in den Süden,
ans Meer. Es ist im Laufe der Zeit ein gewisser Nachholbedarf entstanden.
Und was sollen die Nachbarn oder die Arbeitskollegen wohl denken, wenn
man aus dem Urlaub ohne die standesgemäße Urlaubsbräune
zurückkommt? Also wird im Urlaub jede Minute genutzt, um am Strand
nackt in der Sonne zu braten. Man kann es an jedem Sonnenstrand sehen.
Ist es da verwunderlich, wenn der Körper,
der beim normalen Mitteleuropäer sowieso schon von Natur aus einen
schwächeren Pigmentschutz der Haut besitzt als der von Menschen südlicher
Regionen, auf die ungewohnte Überdosis Licht hilflos reagiert? Zu
der Überdosis Licht kommt schließlich noch die Belastung der
Haut durch alle möglichen Hautschädigungsmittel, z.B. Hautcremes,
Deodorants, Reinigungsmittel, Giftstoffe in der Kleidung und in der Mitwelt.
Unser Körper ist durch den tagtäglichen
Lichtentzug total geschwächt und sein Immunsystem fast auf dem Nullpunkt
angelangt. Infektionskrankheiten, aufgrund des geschwächten Immunsystems,
dürfen uns nicht verwundern, sie müssen sich zwangsläufig
einstellen.
Eine vernünftige, langsame Anpassung des
Körpers an die für ihn erhöhte UV-Strahlung wäre nicht
nur vollkommen unschädlich und brächte zusätzlich den Nutzen
der Erholung, sondern auch - was viel wichtiger ist - eine Stabilisierung
des Immunsystems. Doch die zwei bis drei Wochen, die für den Urlaub
zur Verfügung stehen, reichen dazu nicht aus. Eine Anpassung dauert
länger - schließlich hat die Anpassung an den Sonnenentzug ja
auch länger gedauert, doch daran denkt niemand. In zwei bis drei Wochen
soll all das nachgeholt werden, was man zuhause im Laufe des Jahres versäumt
hat. Hinzu kommt im Urlaub meist noch ein erhöhter Alkoholkonsum und
ein »freieres« Leben. Der geschwächte Körper wird
also nicht nur mit einer massiven Dosis Sonnenlicht bombardiert, sondern
erhält auch kaum Gelegenheit, diese Überdosis verarbeiten zu
können. Wen wundert es, wenn darunter so mancher Körper zusammenbricht?
Nicht umsonst sagt so mancher Urlaubsheimkehrer, dass er sich nun erst
einmal vom Urlaub erholen müsse...
Das Hautkrebsrisiko ist bei Personen, die den
Aufenthalt im Freien - vor allem zum Sonnenbaden - nutzen, am niedrigsten.
Büroangestellte hingegen, die den ganzen Tag unter (der schädlichen)
Leuchtstoffröhren-Bestrahlung arbeiten, haben ein doppelt so hohes
Hautkrebsrisiko.
Nach neueren Untersuchungen hat sich herausgestellt,
dass die meisten sogenannten Sonnenschutzmittel Substanzen enthalten, die
als UV-Strahlungs-Abblocker eingesetzt werden, in den Hautzellen jedoch
genetische Schäden an der DNS auslösen können. Das heißt
mit anderen Worten: die meisten Sonnenschutzmittel können bei der
Anwendung in der Sonne sogar die Bildung von Hautkrebszellen fördern!
Das ist das genaue Gegenteil von dem, was sie tun sollen.
UV-Strahlen in Überdosis sind ebenso schädlich
wie alles, was man in übergroßer Menge zu sich nimmt. Es entsteht
nicht nur ein Sonnenbrand, sondern auch in übergroßen Mengen
Histamin (4). Dadurch wird die Entzündungs- und Allergiebereitschaft
unseres Gewebes erhöht.
Wer würde beispielsweise behaupten wollen,
dass Sauerstoff gesundheitsgefährdend ist? Und doch kann Sauerstoff
in einer Überdosierung neugeborene Säuglinge erblinden lassen.
Es kommt immer auf die Dosierung an.

Für die meisten Wellenlängen der elektromagnetischen
Strahlung ist die Erdatmosphäre fast undurchdringlich. Ausnahmen sind
der Bereich des sichtbaren Lichtes (das »optische Fenster«
und der Bereich der Radiofrequenzstrahlung (das »Radiofenster«).
UV-Licht ist lebensnotwendig
Unser gesamtes irdisches Leben hat sich im Laufe
von Jahrmillionen durch den ständigen Einfluss von natürlichem
Sonnenlicht entwickelt. Auch der Mensch war im Laufe seiner Entwicklung
immer der UV-Strahlung ausgesetzt. Dies sind jedoch Fakten, die heute oftmals
gerne verschwiegen werden. Wäre die UV-Strahlung nicht gewesen, es
gäbe weder menschliches, noch tierisches oder pflanzliches Leben auf
unserem Planeten. Der Einfluss der UV-Strahlung hat eine Entwicklung von
Leben erst möglich gemacht. In der Anfangszeit konnte erstes Leben
nur entstehen durch die harte UV-Strahlung, die ungehindert durch die damalige
Atmosphäre auf die sogenannte Ursuppe prasselte.
Unsere heutige Atmosphäre filtert das meiste
der schädlichen Anteile der UV-Wellen heraus. Dazu muss man wissen,
dass sich das UV-Licht zusammensetzt aus UV-A, UV-B und UV-C-Strahlung.
Während die UV-A-Strahlung für die Bräunung der Haut verantwortlich
ist, fördert die UV-B-Strahlung die Bildung von Vitamin D (Calciferole)
im Körper, sowie die Resorption von Kalzium und anderen Mineralien.
Die UV-C-Strahlung ist der gefährliche Teil des UV-Lichtes. Sie ist
tödlich für Bakterien, Viren und andere Infektionserreger. Sie
wird heute auch u.a. zum Desinfizieren von medizinischen Geräten verwendet.
Diese Strahlung wird jedoch fast vollständig von der irdischen Ozonschicht
in der oberen Atmosphäre herausgefiltert. Weniger als ein Prozent
dieser Strahlung erreicht die Erdoberfläche.
Was macht der Körper mit dem Licht?
Die Haut besitzt in ihren Pigmentzellen besondere
braunschwarze Farbstoffmoleküle, das Melanin. Melanine entstehen durch
enzymatische Oxidation der Aminosäure Tyrosin. Sie bewirken bei Mensch
und Tier die Färbung der Haut und ihrer Anhangsorgane (Haare, Federn)
sowie der Regenbogen- und Aderhaut der Augen. Lokale Melaninansammlungen
sind z.B. Leberflecke und Sommersprossen. Diese Moleküle befinden
sich jedoch nicht nur in der Haut, sondern auch im Innenohr, in der Iris
und in der Netzhaut der Augen. Melanin nimmt die Lichtphotonen des gesamten
Spektrums auf - vom hohen UV-C-Bereich bis in den infraroten Bereich hinein
- und wandelt diese Energie (5) zur Organisation biochemischer Vorgänge
um.
Die zeitliche Fehlfunktion unserer
inneren Uhr.
Über unsere Augen wird das Licht direkt vom
Gehirn aufgenommen. Hierbei fungiert die Epiphyse6 u.a. als Lichtmessinstrument
des Körpers. Beim Menschen ist die ovale, pinienzapfenähnliche,
am Mittelhirn gelegene, 8-14 mm lange Epiphyse um das achte Lebensjahr
herum am stärksten entwickelt. Über ihre genaue Funktion liegen
bisher nicht gänzlich abgeklärte Befunde und Theorien vor (sie
hemmt z.B. die vorzeitige Genitalienreifung bis zur Pubertät).
Neben der Hypophyse ist sie die zweite übergeordnete
Drüse des Körpers. Die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) ist eine
Hormondrüse der Wirbeltiere, die an der Basis des Zwischenhirns hängt.
Sie ist beim Menschen walzenförmig (etwa 14 mm lang) und ragt in eine
Höhlung des Keilbeins hinein. Ihre Bedeutung ist bisher noch nicht
voll geklärt. Während der Schwangerschaft gehen aus ihr die Schwangerschaftszellen
hervor, die Prolaktin (7) produzieren. Andere Zellen synthetisieren u.a.
das Wachstumshormon Somatotropin (8). Der Hypophysenhinterlappen (Neuro-Hypophyse)
enthält zahlreiche Nervenfasern, die Neurosekret (9) aus den Nervenzellkörpern
im Hypothalamus enthalten.
Die Epiphyse liegt zwischen den beiden Gehirnhälften
hinter und oberhalb der Hypophyse und ist etwa erbsengroß. Sie produziert
lichtabhängig das hochwirksame Hormon Melatonin, das die Funktion
der menschlichen inneren Uhr steuert. Weiterhin bewirkt es u.a. eine Aufhellung
der Haut und die jahreszeitliche Keimdrüsenaktivität.
Mit der Ausschüttung des Melatonins werden
die täglichen Rhythmen von Schlaf, Körpertemperatur, Hormonsekretion
usw. beeinflusst. Dem normalen Durchschnittsbürger ist es zwar weniger
bekannt, dafür aber jedem Arzt: Die menschliche innere Uhr ist nicht
etwa auf unseren irdischen 24-Stunden-Tag-Nacht-Rhythmus geeicht, sondern
auf einen 25-Stunden-Rhythmus. Warum unsere innere Uhr auf 25 Stunden geeicht
ist, und nicht auf 24 Stunden, ist bisher nicht erklärbar. Wie man
inzwischen - u.a. aufgrund von geologischen Untersuchungen - recht gut
nachweisen konnte, gab es auf unserer Erde niemals seit ihrem Bestehen
längere Tage, die auf die menschliche Entwicklung hätten Einfluss
nehmen können, im Gegenteil: je weiter wir in die Frühzeit der
Erde zurückgehen, umso kürzer waren die Tage. Für diese
Diskrepanz im Zeitablauf eine Erklärung suchen zu wollen, führt
jedoch unweigerlich in den Bereich der Spekulation (10).
Damit unsere innere Uhr nun an den 24-Stunden-Rhythmus
angepasst wird, muss sie unablässig, pausenlos, korrigiert werden.
Dies wird mithilfe der körpereigenen Melatonin-Ausschüttung bewirkt.
Trotz allem wird »nur« der größte Teil des Körpers
zeitlich korrigiert. Ein Teil jedoch lebt auch weiterhin nach dem 25-Stunden-Rhythmus.
Wir kennen dieses Phänomen als Biorhythmus (Biorhythmik). Das ist
die Erscheinung, dass bei Organismen manche Lebensvorgänge in einem
bestimmten tages- oder jahreszeitlichen Rhythmus ablaufen (beispielsweise
Winterschlaf bei Tieren, Eisprung usw.). Davon abgeleitet ist die - wissenschaftlich
bisher nicht überzeugend fundierte - Theorie, nach der das Leben des
Menschen vom Tag der Geburt an in wellenförmigen (sinusförmigen)
Schwingungen von 23 (physische Aktivität), 28 (Gefühlsleben)
und 33 (intellektuelle Leistungen) Tagen verlaufe.
Auf einer Biorhythmus-Kurve werden meist die beiden
Rhythmen (der 24-Stunden- und der 25-Stunden-Rhythmus) grafisch dargestellt.
Fallen beide Kurven deckungsgleich zusammen, erlebt man eine Phase der
größten Energie. An Tagen, bei denen die beiden Kurven am meisten
auseinander klaffen, ist man abgeschlafft und lustlos. Das lässt sich
damit erklären, dass an solchen Tagen die eigentliche biologische
Ruhezeit (nach dem 25-Stunden-Rhythmus) des menschlichen Körpers in
die - tatsächliche - helle Wachperiode fällt.
Die meisten Menschen verbringen sehr viel Zeit
bei künstlicher Beleuchtung, unter Fehlbeleuchtung. Verlassen sie
das Haus, tragen sie oftmals, wenn auch nur im Sommer, eine Sonnenbrille.
Hinzu kommt, dass mehr als 60 % der Bundesbürger Brillenträger
sind. Brillen verhindern jedoch sehr wirkungsvoll, dass die lebenswichtigen
UV-Strahlen die Augen erreichen, d.h. sie werden so gut wie nicht aufgenommen
(Ausnahmen bestehen bei speziellen UV-durchlässigen Brillengläsern).
Am negativsten wirkt sich die Benutzung von Kontaktlinsen aus, die eine
totale Abschottung der Augen vor den lebenswichtigen UV-Strahlen vornehmen.
Die Zellen in den Augen (die Hornhaut und die Netzhaut) brauchen die direkte
Energie der Sonne, um sich stimulieren und ihre Funktion regulieren zu
können. Es kann hier Zellteilung nur dann stattfinden, wenn eine UV-Bestrahlung
- in niedrigen Dosen - stattfindet. Fällt diese Bestrahlung weg, so
können sich diese Zellen nicht mehr teilen, sie sterben ab. Wen wundert
es dann, dass wir immer schlechter sehen? Wir schädigen uns selbst,
wenn wir die Sonne aussperren. Viele Menschen, die Kontaktlinsen, Brillen
oder Sonnenbrillen tragen, werden mit der Zeit lichtempfindlich. Das liegt
einzig daran, weil die Linsen die UV-A-Strahlung und weitere Teile des
Lichtspektrums herausfiltern.
Dass Leuchtstoffröhren ungesund für
die Augen sind, hat sich so langsam herumgesprochen. Dass Leuchtstoffröhren
Strahlungen abgeben, die gesundheitsschädlich sind, wissen heute inzwischen
auch viele Menschen. Leuchtstoffröhren geben Quecksilberdampf ab,
der das Leuchtspektrum stark verzerrt. Dadurch können u.a. schwere
Nahrungsmittel-Allergien und Krebs ausgelöst werden.
Am Einsatz dieser Leuchtkörper hat sich jedoch
bis heute nichts geändert. Sie sind noch genauso in Büros, Fabriken,
Warenhäusern oder in Wohnungen zu finden wie vor zwanzig Jahren. Haben
wir aus dem Wissen um die Schädlichkeit der Leuchtstoffröhren
irgendetwas gelernt? Nein. Hier kommt wohl so etwas wie das »Raucher-Syndrom«
zum Einsatz (»alle anderen bekommen Lungenkrebs, nur ich nicht«),
abgewandelt: »So schlimm kann es gar nicht sein, denn ich lebe ja
seit Jahren mit diesen Lampen«. Dabei wird jedoch sehr leicht übersehen,
dass es überwiegend Langzeitschäden sind, die hier entstehen.
Der menschliche Körper ist unwahrscheinlich robust. Er kann eine ganze
Menge verkraften, und bei dem einen Menschen ist die Belastbarkeitsgrenze
früher, beim anderen vielleicht erst viel später erreicht. Doch
irgendwann ist die Belastung so groß, dass ein winziges Mehr zum
Zusammenbruch führt. Es ist wie in dem Beispiel mit dem Eimer, der
mit einem Kaffeelöffel mit Wasser gefüllt wird: irgendwann ist
der Eimer voll, und dann reicht ein einziger Tropfen aus, um ihn überlaufen
zu lassen. Dann wundern wir uns, wieso uns eine kleine, »böse«
Bakterie »umhauen« konnte...
Zurück zu den Leuchtstoffröhren: es
gibt inzwischen welche, die einigermaßen gut das Sonnenlicht imitieren,
die sogenannten Vollspektrumröhren. Nur, wo sind sie zu finden?
Übrigens sind in deutschen Krankenhäusern
und anderen medizinischen Einrichtungen Leuchtstoffröhren, die kühlweißes
Licht ausstrahlen, gesetzlich verboten.
Licht ist unser wichtigster Nährstoff!
Das Licht, und damit die ultraviolette Strahlung
des Lichtes, ist der wesentlichste Nährstoff, auf dem ausnahmslos
alles Leben basiert. Es ist die eigentliche Nahrung, die unser Körper
zum Leben benötigt. Die meisten anderen Nahrungsmittel sind im Grunde
genommen Licht in fester Form. Sie werden von unserem Körper mitsamt
der »Verpackung« aufgenommen, wobei die »Verpackung«,
nachdem die Lichtnahrung von unserem Körper daraus entnommen wurde,
wieder ausgeschieden wird.
Wie bekannt, besteht Licht aus Farben. Jede Farbe
des Spektrums wiederum hat eine eigene Frequenz (11), d.h. jede Farbe besitzt
einen ganz bestimmten Nährwert und dient somit als Ernährung
für die Entstehung und kontinuierliche Weiterentwicklung bestimmter
Aspekte unseres Seins.
Je mehr unsere Nahrung direkt aus Licht hergestellt
ist (pflanzliche Nahrung), umso eher können wir die darin enthaltene
Kraft des Lichtes aufnehmen. Tierische Produkte oder tiefgefrorene, bestrahlte
oder bearbeitete Lebensmittel haben nur einen reduzierten oder sogar total
eliminierten - also nicht mehr vorhandenen - Licht-Nährwert. Wenn
wir solche Lebensmittel zu uns nehmen, essen wir nur eine leere »Verpackung«,
die ohne jeden Nährwert für unseren Körper ist.
Lebensmittel, denen durch industrielle Bearbeitung,
Bestrahlung o.ä. ihre Lichtenergie entzogen wurde, verlieren ihre
Lebenskraft. Wenn wir uns durch ernährungsphysiologisch tote Nahrungsmittel
ernähren, so verhungert unser Körper und mit ihm unser Geist
und unsere Seele.
Je mehr Sonne, desto weniger Karies
Ein Entzug von UV-Licht, wie er (und das auch
noch auf freiwilliger Basis!) täglich vorgenommen wird, bringt - auf
Dauer gesehen - Sehstörungen, Ernährungsprobleme, chronische
Infektionskrankheiten, chronische Erschöpfungszustände, sinkende
Lebenserwartung, ganz allgemein eine Schwächung des Immunsystems,
ja sogar erhöhten Kariesbefall mit sich. Bei Kindern treten Hyperaktivität,
Erschöpfung, Reizbarkeit, Aggressivität, Aufmerksamkeitsstörungen
und sinkende schulische Leistungen auf. Das sind hieb- und stichfeste Erkenntnisse
aus vielerlei Untersuchungen und Testreihen. Das ist alles bekannt und
wird dennoch verschwiegen!
Maßvolle Sonnenbestrahlungen verringern
drastisch und schnell zu hohe Cholesterinwerte. Und das völlig ohne
irgendwelche Medikamente, die im Endeffekt doch nur unliebsame Nebenwirkungen
mit sich bringen.
Die wichtigste Funktion jedoch, die durch die
Aufnahme von UV-Licht im menschlichen Körper passiert, ist die Umsetzung
dieser Strahlung in das lebenswichtige Vitamin D3 (genauer: das Hormon
Cholecalciferol). Dieses Vitamin kommt in unseren Nahrungsmitteln - außer
in Fisch - nicht vor. Es wird jedoch von unserem Körper benötigt,
der damit Kalzium und andere Mineralien aus der aufgenommenen Nahrung löst
und sie resorbieren, aufnehmen kann. Bei Kalziummangel kommt es bei Kindern
zu Rachitis, bei Erwachsenen zu Knochenerweichung.
Nach neuesten Erkenntnissen gibt es auch einen
signifikanten Zusammenhang zwischen der reduzierten Beleuchtung und der
Entwicklung von Alkoholismus. Möglicherweise bestehen hier auch bei
anderen chemischen Vorgängen in unserem Körper ähnliche
Zusammenhänge.
Jeder weiß, dass die Natur - und damit der
Mensch - im Winter langsamer und weniger aktiv als im Sommer lebt. Unsere
Gemütsverfassung gelangt auf einen Tiefpunkt, was sich bis zu Depressionen
steigern kann. Es treten eine gesteigerte Reizbarkeit, Mattigkeit, Traurigkeit,
häufig eine verminderte Konzentrationsfähigkeit und bei Kindern
schwächere schulische Leistungen auf. Einige Tierarten legen den Winterschlaf
ein, und unser winterliches Verhalten ist möglicherweise ein Überrest
aus einer früheren ähnlichen Entwicklung. Es weiß jeder
zu schätzen, wenn im Frühjahr die ersten Sonnentage erscheinen.
Man lechzt nach den trüben Wintertagen förmlich danach, jeden
Sonnenstrahl aufzunehmen.
Inzwischen weiß man, dass das winterliche
Verhalten einzig auf den Mangel an Licht - genauer: von UV-Licht - zurückzuführen
ist. Deshalb haben beispielsweise Menschen in südlichen Gegenden nur
in Ausnahmefällen unter diesem Phänomen zu leiden. Je nördlicher
Menschen leben, umso wahrscheinlicher ist bei ihnen das Auftreten von Winterdepressionen.
Therapien mit UV-Licht
Man bringt uns schon in der Kindheit bei, dass
eine (Infektions-) Krankheit durch Unmengen von Keimen, Bakterien oder
Viren hervorgerufen wird. Es wird dabei jedoch geflissentlich verschwiegen,
dass alle diese »Feinde« ja bereits in unserem Körper
vorhanden sind und - im Regelfall -harmonisch mit uns leben. Erst wenn
unser Immunsystem seine Funktion einstellt, wird es kritisch. Und dann
wird heutzutage mit Bomben nach Ameisen geworfen: mit Antibiotika (12),
die - und das weiß man inzwischen auch - oftmals im Körper mehr
Schaden anrichten als sie Gutes tun. Hinzu kommt die gestiegene Resistenz
der Mikroorganismen gegen die Antibiotika. Es gibt heute bereits Bakterien,
die durch keinerlei Antibiotika mehr zu vernichten sind! Diese wurden auch
bereits im Verdauungstrakt von Menschen nachgewiesen. Das leuchtet ein,
wenn man weiß, dass Antibiotika heute in der Landwirtschaft als legales
Mastmittel angewendet werden13. Antibiotika in z.T. erheblicher Konzentration
finden sich in jedem in diesem unserem Land verkauften Stück Fleisch
oder Wurst! Von der Rinderseuche BSE wollen wir hier gar nicht reden, oder
nur mal so am Rande: angeblich gibt es sie nur in Großbritannien,
und englisches Rindfleisch wird bei uns - so heißt es - nicht verkauft.
Trotzdem gibt es auch hierzulande bereits die ersten BSE-infizierten Rinder.
Für den Verbraucher ist es so gut wie nicht nachprüfbar, ob die
von ihm gekauften Fleisch oder Wurstwaren aus einwandfreiem Fleisch bestehen
(14). Übrigens enthalten inzwischen auch Fische (Lachs! [15]) die
tödlichen BSE-Erreger! Schon aus diesem Grunde sollte man es sich
gründlich überlegen, ob man in Zukunft noch mit gutem Gewissen
Fisch, Fleisch- oder Wurstwaren essen kann.
Nicht die Mikroorganismen verursachen eine Krankheit
bei uns, sondern wir selbst, mithilfe dieser Erreger. Nicht die »bösartigen«
Mikroorganismen müssen abgetötet werden, sondern ihre Ernährungsgrundlage
muss normalisiert werden: wir müssen unsere mentale, emotionale und
physische Umgebung ändern.
Unsere Körperchemie kann sich nur dann umstellen,
wenn wir unser Bewusstsein, unser Ernährungsverhalten, unseren Lebensstil
und unsere Mitwelt entscheidend verändern. Dann verschwinden die Infektionserreger
von selbst (bzw. reduzieren sich auf eine normale, verträgliche Menge),
und das ohne jedes Medikament, ohne irgendwelche schädliche Chemie.
Bei einer Erkrankung muss man zuerst die Ursache finden und sie beseitigen.
Ist die Ursache nicht mehr vorhanden, verschwindet die Krankheit von selbst.
Dieses Vorgehen widerspricht jedoch - unverständlicherweise - der
gängigen therapeutischen Praxis.
Bereits seit Anfang unseres Jahrhunderts, bis
in die dreißiger Jahre, kannte man in Europa die Sonnentherapie,
genannt »Heliotherapie«. Beispielsweise befand sich eine Sonnentherapieklinik
in dem Schweizer Städtchen Leysin unter der Leitung von Dr. August
Rollier. Er wusste, dass der Behandlungserfolg umso größer war,
je höher die aufgenommene UV-Dosis war. Das soll heute jedoch alles
vergessen sein und unter die Rubrik »Unsinn« abgeheftet werden?
Eine der schlimmsten Krankheiten, die man hier mit UV-Licht behandelte,
war die Tuberkulose. Viele Patienten wurden vollkommen geheilt. Auch bei
anderen Krankheiten half die UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht: beispielsweise
bei Anämie, Gicht, Arteriosklerose, rheumatischer Arthritis, bei Ekzemen,
Akne, Ischias, Asthma, Nierenstörungen, bei vielen Infektionskrankheiten
und sogar bei Verbrennungen. Dabei hat man jedoch festgestellt, dass ein
Heilungserfolg ausblieb, wenn die Patienten UV-undurchlässige Sonnenbrillen
trugen.
Nur Veränderungen bleiben konstant
Alle Lebewesen nehmen Licht auf und strahlen auch
wieder Licht ab. Manche mental Begabte können dieses in Form der Körperaura
sehen. Neben diesen Lichtsignalen senden die Zellen von Menschen, Tieren,
Pflanzen und Bakterien schwache Radiosignale aus. Der menschliche Körper
lässt die Licht-Energie hindurchfließen wie durch ein Sieb.
Experimente zeigten, dass eine ultraschwache Photonenemission nahezu verlustlos
tausende von lebenden Zellen durchdringen kann. Das heißt mit anderen
Worten: unser Gewebe ist transparent. Man weiß beispielsweise, dass
Licht selbst durch den Schädel ins Innere des Kopfes eindringen kann,
um so die Zirbeldrüse zu erreichen. Haut und Gewebe sind für
Licht viel durchlässiger, als man noch bis vor kurzem dachte. Selbst
ein Fötus in einer Gebärmutter erhält genug Licht, um seine
Physiologie zu beeinflussen.

Ein Beispiel für viele: Ausschnitt aus der
Zeitungsmeldung (Starnberger Anzeiger Nr. 28 vom 12. Juli 1995) »Gesundheit
aktuell heute: Kinder und Sonne, Eltern in der Verantwortung«. Warum
schreiben die Redakteure nicht: »Leute, geht hinaus in die Sonne,
damit sich euer Körper wieder an die lebensnotwendigen UV-Strahlen
gewöhnt und euer Immunsystem gestärkt wird!«?
Wird die Empfänglichkeit für einen Teil
dieser Schwingungen reduziert, so wird der Energiefluss im Körper
gehemmt. Es entsteht ein Stau, der eine Erkrankung nach sich ziehen kann.
Was bewirkt UV-Licht?
- UV-Licht ist unsere Nahrung schlechthin. Unser
Körper ist ohne UV-Licht nicht lebensfähig.
- UV-Licht aktiviert die Vitamin-D-Synthese.
- UV-Licht senkt den Blutdruck. Schon eine einzige
Behandlung mit UV-Licht bewirkt einen deutlichen Rückgang des Blutdrucks,
der fünf bis sechs Tage anhält.
- UV-Licht erhöht die Herzleistung. Es kann
eine Zunahme um bis zu 39 % beobachtet werden. Dabei kräftigen sich
die Herzmuskeln, und die Pumpleistung des Herzens steigt an.
- Durch UV-Licht werden EKG-Werte und Blutwerte
bei Personen mit Arteriosklerose verbessert. Arteriosklerose ist eine chronisch
fortschreitende, degenerative Erkrankung besonders der inneren Arterienwandschicht.
Durch Eindringen von Blutplättchen in die Zellzwischenräume der
innersten Gefäßwandschicht, gefolgt von fettähnlichen Ablagerungen,
entstehen atheromatöse Veränderungen, die zum Zelluntergang und
schließlich zu einer starken Vermehrung der Bindegewebsfasern in
dieser Wandschicht führen (= Sklerose). Hierdurch verhärtet sich
die Arterienwand und büßt ihre natürliche Elastizität
ein. Herdförmige Ablagerungen, insbesondere von Cholesterinkristallen,
die auch in den Bereich der mittleren Gefäßwandschicht eindringen,
lösen dann starke, entzündliche Reaktionen und einen weiteren
Gewebszerfall aus. Schließlich kommt es zu Kalkablagerungen. Die
Herde brechen auf, und es entstehen Geschwüre, auf denen sich Blutgerinnsel
niederschlagen. Der vollständige Verschluss einer Arterie, beispielsweise
durch Thrombenbildung, führt zum Absterben des betroffenen Gewebes
(Herzinfarkt, Schlaganfall, Brand).
- UV-Licht senkt die Cholesterinwerte.
- UV-Licht hilft gegen Hautkrankheiten.
- UV-Licht hilft gegen Infektionskrankheiten.
- UV-Licht fördert die Produktion von männlichen
und weiblichen Geschlechtshormonen.
- UV-Licht verhindert Karies.
- UV-Licht aktiviert wichtige Hauthormone, beispielsweise
das Solitrol (eine Form des Vitamin D3).
- Stresshormone werden durch UV-Licht zügig
abgebaut. Stress ist eine tückische Sache, die sich mit der berühmten
Schlange vergleichen lässt, welche sich in den eigenen Schwanz beißt:
Stress verengt das Sehfeld und ist somit für eine verminderte Informationsverarbeitung
und schlechtere Lernfähigkeit verantwortlich (derselbe Effekt wird
durch Lärm hervorgerufen). Als Folge davon benötigen viele Leute
eine Brille. Und diese wiederum verhindert die Aufnahme von UV-Licht, womit
die Stresshormone abgebaut werden könnten...
- UV-Licht ist imstande, linksdrehendes Wasser
in rechtsdrehendes zu verwandeln. Rechtsdrehende (+) und linksdrehende
(-) Moleküle sind chemisch identisch, sie haben jedoch eine räumlich
spiegelverkehrte Struktur. Dadurch drehen sie die Polarisationsebene von
Licht nach rechts bzw. nach links. Da unser Körper aus rechtsdrehenden
Molekülen aufgebaut ist, empfindet er jedes linksdrehende Molekül
als Fremdkörper. Linksdrehende Milchsäure wird beispielsweise
vom Körper nicht aufgenommen, während rechtsdrehende völlig
verarbeitet wird.
- Um linksdrehendes (unbekömmliches) in rechtsdrehendes
(bekömmliches) Wasser zu verwandeln, reicht bereits eine nur kurzzeitige
Bestrahlung mit Sonnenlicht (UV-Licht) völlig aus. Dies haben Forschungen
des EFODON e.V. ergeben. Es ist also nicht nötig, teure und komplizierte
Maschinen zu konstruieren und zu kaufen, die etwa das Wasser »wiederbeleben«
oder »levitieren« sollen. Es ist wie so oft im Leben: warum
den einfachen Weg gehen, wenn es auch kompliziertere Wege gibt...
Wer verdient am UV-Entzug?
Die Behandlungen mit UV-Licht wurden gegen Ende
der dreißiger Jahre eingestellt, als das Penicillin entdeckt wurde
(1938) und die Wissenschaft das neue Gebiet der Antibiotika für sich
entdeckte.
Unsere so hochgelobte Zivilisation hat es mit
ihrem »Fortschritt« geschafft, die Grundelemente des Lebens,
alles das, was wir zum Über-Leben brauchen, zu vergiften und zu verseuchen:
die Luft, die Nahrung, das Wasser und - das Licht. Wer wundert sich darüber,
dass immer mehr Menschen krank werden?
Man muss sich unwillkürlich fragen - weil
es sich bei den anderen »teuflischen« Themen (Aids-Lüge,
Katalysator-Gifte, FCKW-Verbot, die Recycling-Lüge, Mikrowellen-Bestrahlung
usw. usw.) ganz genauso verhält: wer verdient daran, dass wir unsere
Gesundheit ruinieren?
Ist es die übermächtige Pharma-Industrie
(mit ihren Medikamenten und den sogenannten Sonnenschutzmitteln)? Sind
es die Ärzte (die auf eine kranke Kundschaft angewiesen sind, wenn
sie nicht arbeitslos werden wollen)? Wer auch immer daran verdient, es
geschieht in trauter Eintracht gegen die »bösen« UV-Strahlen.
Und natürlich gegen unsere Gesundheit.
Ich frage mich, ob hier nicht eine Methodik dahintersteht,
wenn Strahlungen, die für uns lebenswichtig sind, verteufelt werden,
wir dagegen tagtäglich mit immer höheren Dosierungen von gesundheitsschädigenden
Strahlen bombardiert werden. Beispiel Mikrowellenstrahlen: vom Mikrowellenherd
über Radaranlagen und gewisse drahtlose Telefone bis zur Bestrahlung
durch - vielleicht letztlich höchst überflüssige - TV-Satelliten...
Wie man inzwischen weiß, ist die Dauer-Bestrahlung
durch Mikrowellen (Sende-Wellen!) nicht nur die Hauptursache für die
berühmt-berüchtigten Waldschäden, sondern führt beim
Menschen u.a. zu Gehirnschäden (»Verblödung«)...
Nachgewiesen ist hier, dass es von Benommenheitsgefühlen über
Kopfschmerzen bis zur Blindheit kommen kann. Es gibt Untersuchungen, wonach
Dauerbestrahlungen durch Funkwellen (das sind hochfrequente Strahlungen
im Mikrowellenbereich) erwiesenermaßen u.a. das zentrale Nerven-
und Immunsystem angreifen. Sie schädigen die Erbanlagen und können
Blutkrebs erzeugen. Trotzdem werden ungebremst immer weitere Sendetürme
errichtet.
Parallel dazu ist eine geradezu massive Werbung
für drahtlose Telefone (»Handys«) zu beobachten und -
die Werbung zeigt Erfolg: sie werden gekauft! Dass man sich mit der Benutzung
eines solchen Gerätes selbst schädigt, wird bei der Werbung (natürlich)
verschwiegen. Warum steht auf solchen Geräten eigentlich nicht eine
Warnung wie auf den Zigarettenpackungen: »Die EG-Gesundheitsminister:
Wer mit diesem Gerät telefoniert, gefährdet die Gesundheit«
und »Wer das Telefonieren aufgibt, verringert das Risiko schwerer
Erkrankungen«? In skandinavischen Krankenhäusern dürfen
Mobiltelefone nicht mehr benutzt werden. In Flugzeugen ist deren Benutzung
auch verboten. Selbst BMW erlaubt den Betrieb von Funktelefonen nur über
Außenantennen, jedoch nicht etwa, um die Gesundheit der Fahrer zu
schützen, sondern wegen der empfindlichen Fahrzeugelektronik, die
damit gestört wird.
Das Heimtückische an Mikrowellen ist, dass
sie in schwächster Intensität die größten Auswirkungen
auf den menschlichen Organismus (und natürlich auf den tierischen
und pflanzlichen) haben. Das verhält sich ganz ähnlich wie bei
den homöopathischen Heilmitteln, die auch in der stärksten Verdünnung
die größte Wirkung zeigen.
Stärkere Strahlungsdosierungen verkraftet
der Körper - aber nicht auf Dauer! -, indem er sie erkennt und abblockt.
Schwache Dosierungen jedoch greifen direkt in die körpereigene Zellkommunikation
ein und stören diese nachhaltig. Die Lebensvorgänge werden durch
elektromagnetische Signale gesteuert, deren Intensität noch weit unterhalb
der »Rauschgrenze der Elektronik« liegt. Die elektromagnetischen
Impulse aus unseren technischen Quellen befinden sich nun genau auf solchen
Frequenzen, auf denen die Steuerung der (unwillkürlichen) Lebensvorgänge
durch natürliche Impulse erfolgt.
Die Anhäufung der technischen Mikrowellenstrahlung
ist heute in einer ganzen Anzahl von Großstädten bereits zu
einem echten Problem geworden, was vorsichtshalber gerne verschwiegen wird:
der ständige Strahlenhintergrund aus künstlichen Quellen hat
inzwischen eine etwa hundert- bis zweihundert Millionenfache Größe
erreicht wie der natürliche Hintergrund an elektromagnetischen Wellen
von der Sonne. Jeder kann sich selbst ausrechnen, wie lange das gut geht.
Nur am Rande sei erwähnt, dass es mit unseren
heutigen technischen Möglichkeiten inzwischen machbar ist, auf solche
(Sende-) Strahlungen zusätzlich unterschwellige Informationen aufzumodulieren,
denen wir - insbesondere unser Gehirn - völlig hilflos ausgesetzt
sind. Diese Technik ist inzwischen ausgereift und wird in der Praxis -
u.a. durch Geheimdienste und Militär - voll eingesetzt.
Man muss sich unwillkürlich fragen, ob wir
nun alle »nur« Masochisten sind, potentielle Selbstmörder,
oder ob hier ein »System galoppierenden Irrsinns« - oder was
sonst? - dahinter steckt?
Darüber sollten wir uns einmal Gedanken machen.
Anmerkungen
1 »Das Märchen vom Ozonloch«
in: EFODON SYNESIS Nr. 4/1994.
2 FCKW sind Fluorchlorkohlenwasserstoffe, richtiger:
Chlorfluorkohlenwasserstoffe (CFKW). Das sind Kohlenstoffverbindungen,
deren Wasserstoff-Atome meist vollständig durch Chlor- und Fluoratome
ersetzt sind. FCKW werden in manchen Ländern noch als Aerosoltreibmittel,
Feuerlösch- und Kältemittel verwendet. Nach der Ozonhypothese
sollen FCKW angeblich zur Zerstörung des Ozongürtels in der Stratosphäre
beitragen.
3 DNS (DNA), Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure.
Die DNS ist ein in allen Lebewesen vorhandener Träger der genetischen
Informationen (aller Erbinformationen) in den Zellkernen und besitzt die
Fähigkeit der Vervielfältigung. Die DNS ist ein Riesenmolekül
und besteht aus zwei spiralig angeordneten Ketten von Nukleotiden, die
durch vier verschiedene, sich in unterschiedlicher Reihenfolge wiederholende
Basen über Wasserstoffbrücken (in der Kopplung Adenin-Thymin
und Guanin-Zytosin) miteinander verbunden sind. Die Basenfolge bestimmt
dabei den genetischen Code (Proteinbiosynthese). Durch elektromagnetische
Strahlung kann die DNS geschädigt werden. Schäden an der DNS
können in Körperzellen Krebs und Stoffwechseldefekte auslösen.
Bis zu einem gewissen Maß besitzt die DNS die Fähigkeit, eigene
Schäden zu reparieren. Das Raummodell der DNS wurde 1953 von J. D.
Watson, F. H. C. Crick und M. Wilkins entwickelt.
4 Histamin (Kurzwort aus: Histidin und Amin) ist
ein biogenes Amin und Gewebehormon. Es bewirkt eine Erregung der glatten
Muskulatur, Erweiterung der Kapillaren, Senkung des Blutdrucks u. a. Histidin
ist eine Aminosäure.
5 Energie kann in verschiedener Form erscheinen.
Neben der physikalischen (potentiellen, kinetischen, elektrischen, magnetischen
oder thermischen) kennen wir die chemische und die atomare Bindungsenergie.
Ein anerkannter Grundsatz der Physik ist der Satz von der Erhaltung der
Energie eines abgeschlossenen Systems. Demnach kann Energie einer bestimmten
Form in Energie anderer Form umgesetzt werden. Es gibt hierbei jedoch auch
unwiderrufliche Prozesse: jede Energieform kann vollständig in Wärmeenergie
umgewandelt werden. Wärmeenergie kann jedoch niemals wieder vollständig
in eine andere Energieform umgesetzt werden.
6 Epiphyse (Zirbeldrüse, Pinealdrüse)
ist ein vermutlich als neurosekretorisch tätige Hormondrüse fungierendes
unpaares Organ bei Vögeln und den meisten Säugern. An Taubenvögeln
konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass in der Epiphyse der anatomische
Sitz der Wahrnehmung magnetischer Felder liegt.
7 Prolaktin ist ein zu den Gonadotropinen (Geschlechtshormone)
zählendes, die Milchsekretion auslösendes Hormon des Hypophysenvorderlappens.
8 Somatotropin ist bei Wirbeltieren und dem Menschen
ein artspezifisches, aus 188 Aminosäuren bestehendes Polypeptidhormon
aus dem Vorderlappen der Hypophyse, das das Wachstum der Körpersubstanzen
und damit den aufbauenden Stoffwechsel (Blutzuckerspiegel, Fettspaltung,
Proteinsynthese) fördert.
9 Neurosekret ist ein hormonales Sekret von Nervenzellen.
10 Hierzu vgl. Gernot L. Geise: »Ein Indiz
für eine frühgeschichtliche Genmanipulation?« in: EFODON
NEWS Nr. 1/1991.
11 Unter einer Frequenz versteht man eine Schwingungszahl,
die Anzahl der vollen Schwingungen eines regelmäßig sich wiederholenden
Vorganges innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts. Durch die Angabe der
Frequenz wird nur die Schwingungszahl bestimmt.
12 Antibiotika heißt wörtlich übersetzt:
gegen das Leben gerichtete Substanzen. Und das sind sie wirklich, auch
gegen menschliches Leben.
13 Darüber brachte der Bayerische Rundfunk
(BR5) im Juli einen ausführlichen Bericht.
14 Die Qualität von Lebensmitteln lässt
sich einwandfrei nachweisen mithilfe der Radiästhesie oder der Kinesiologie.
15 Lachse werden heute verschiedentlich in Fischfarmen
mit Mehl gefüttert, das u.a. aus BSE-verseuchten Tierkadavern hergestellt
wird. Ausnahmen sind wildlebende Lachse.
Literatur
Marco Bischof: »Biophotonen. Das Licht in
unseren Zellen«, Frankfurt am Main 1995.
Falke: »Die unsichtbaren Waffen der Macht«,
Meppen 1995.
Gernot L. Geise: »Radiästhesie im Alltag«,
Wessobrunn 1995.
Dr. Jacob Libermann: »Die heilende Kraft
des Lichts«, Bern/München/Wien 1995.
Meyers Lexikon, 1993.
Ernst Pöppel: »Lust und Schmerz. Über
den Ursprung der Welt im Gehirn«, Berlin 1993.
Wulf-Dietrich Rose: »Elektrosmog - Elektrostreß«,
Köln 1990, 1994.
Bildnachweis
»Elektromagnetische Strahlung« und
»Milchsäure« aus: »Biophotonen«.
»Fehlfunktion der inneren Uhr« aus:
»Die heilende Kraft des Lichts«. |